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04.08.2016, 13:52 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU-Landtagsabgeordneter Rudolf Götz besuchte Breslau und Oppeln
Osteuropa stärker in den Focus rücken

Wie fast in jedem Jahr zog es den Seesener Landtagsabgeordneten Rudolf Götz in das westliche Polen. Nach Breslau und Oppeln. Besondere Anknüpfungspunkte waren hierbei die Kontakte zu der Deutschen Minderheit in Breslau und zu der Bi-Lingualen Schule in Klein Raschau (Raszowa) bei Oppeln.

Leuchtete Breslau schon in den letzten Jahren, so kam es in diesem Jahr noch zu einer Steigerung. Mit dem Titel „Kulturhauptstadt Europas“ lässt es sich vortrefflich werben. Nach der vollständigen Renovierung des Breslauer Hauptbahnhofs im Tudor-Stil, der Restaurierung der alten Markthalle aus der Jahrhundertwende, wurde noch das Nationale Forum der Musik, hinter dem alten Stadttheater in Breslau, eröffnet. Ein neues gewaltiges Gebäude im Zeitgeiststil.

Wie immer lädt der Ring (Rynek) zum Verweilen ein. Mittlerweile sind auch die Straßen, Wege und Plätze im Kernbereich der Stadt hervorragend saniert.

In Breslau gibt es mittlerweile bei ca. 640.000 Einwohnern geschätzt 10.000 Personen, die in irgendeiner Form, einen deutschen Hintergrund haben. Sei es durch Zugehörigkeit zur Deutschen Minderheit, Zuzug als Deutscher durch wirtschaftliche Betätigung oder aber als Deutsch-Polnischer Rückkehrer. Aus diesem Grund gibt es ein Deutsches Generalkonsulat in Breslau und seit einiger Zeit eine Landesvertretung des Freistaates Sachsen. Wirtschaftskreise beginnen verstärkt die entsprechenden Netzwerke aufzubauen. So nahmen die Eheleute Götz an einer „Landskron-Medien-Lounge“ in Breslau beim Olympiastadion teil. Hierbei ging es auch darum, die Biermarke „Landskron“ aus Görlitz, die früher 70 % ihrer Absatzgebiete im heutigen polnischen Schlesien hatte, wieder neu in den dortigen Markt einzuführen.

Es gibt viele Beispiele dafür, wie gerade der westpolnische Bereich (früher Hinter-Pommern, Ostbrandenburg, Schlesien) stark von den gegenseitigen wirtschaftlichen Beziehungen profitiert.
In Breslau war festzustellen, wie stark man sich Europa zugehörig fühlt. Durch die Fördermöglichkeiten mit EU-Mitteln und Eigenmitteln ist eine neue Stadt entstanden.
Ein weiteres Ziel der Besuchsreise war Oppeln Hier lag eine Einladung der Schule Pro Liberis Silesiae vor. Wie in jedem Jahr kommen die drei Bi-Lingualen Schulen aus Klein Raschau, Opplen und Goslawitz zusammen, um zum Ferienbeginn ein einwöchiges Kindercamp in Form eines Kinderdorfes durchzuführen. Über 100 Kinder bauen eine kleine Stadt, in der auch ein Teil von ihnen eine Woche lang schläft. Die Kinder bauen selber aus gespendeten Holzbalken und Brettern kleine Häuser mit selbstgefertigten Möbeln. Jedes Gebäude hat eine Zweckbestimmung. So wurden ein Krankenhaus, ein Puppen- und Nähshop, ein Rathaus, ein Zeitungshaus, eine Gastwirtschaft, ein Kaufmannsladen und ein Friseursalon gebaut.
Jeden Tag wurde eine Reportage über das Geschehen in der Kinderstadt von Kinderjournalisten gefertigt. Im Rathaus konnte man sogar Personalausweise erwerben. Dies alles wurde in beiden Sprachen bewältigt. Höhepunkt am Abschlusstag war für alle Kinder die Schaumparty, bei der die Feuerwehr den Kindern mit einem großen Schaumteppich bei tropischen Temperaturen Abkühlung und Freude verschaffte.
Bei der Abschlussfeier waren die verschiedenen Vertreter der Deutschen Minderheit anwesend. Die Schulleiterin Dr. Margarethe Wysdak und die Verwaltungsleiterin Barbara Loch bedankten sich ausdrücklich für die Sachspenden in Form von Schulmöbeln aus Seesen, Goslar und Hameln (bekanntlich wurden diese Möbel von dem Seesener Unternehmer Andreas Blyss ins Oppelner Land transportiert).
Hilfe im Kinderdorf gab es auch durch eine kleine Gruppe von jungen Frauen aus dem Raum Braunschweig – Wolfsburg.
Der Besuch in der Schülerstadt hatte sehr viel Spaß gemacht. Man kann allenthalben feststellen, dass, gestützt durch die Minderheitenrechte innerhalb der EU, große Fortschritte bei der Sprachbildung in Deutsch festzustellen sind. Jede Unterstützung und Hilfestellung aus Deutschland wird mit großer Dankbarkeit und Freude angenommen.

Zum Schluss ein allgemeiner Hinweis: Es ist empfehlenswert bei den zukünftigen Urlaubsplanungen stärker die osteuropäischen Länder, wie Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und die Baltischen Staaten in den Focus zu rücken. Mit Deutsch und Englisch kann man sich sehr gut verständigen. Die Straßen sind mittlerweile sehr gut. Gastronomie und Hotellerie sind leistungsfähig und preiswert. Die gemeinsame lange Geschichte in Mitteleuropa und Osteuropa bietet viele Erinnerungs- und Anknüpfungspunkte.




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