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02.09.2016, 10:30 Uhr | Übersicht | Drucken
Neues von der A7 zwischen Seesen und Bockenem
Freigabe soll Ende November 2016 sein

Der CDU Landtagsabgeordnete Rudolf Götz besuchte kürzlich das Straßenbauamt Bad Gandersheim, um sich über den Fortgang der Bauarbeiten rund um die A7 zu informieren. Aus den Gesprächen konnten wichtige und aktuelle Informationen mitgenommen werden.

Neue Brücke der B82 über die A7 bei Rhüden
 
Erfreulicherweise befinden sich die Arbeiten im Abschnitt Seesen/Bockenem im Endstadium. Die Brückenarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen. Das imposante Brückenbauwerk B82/Rhüden über die A7 ist bereits für den Verkehr freigegeben. Es geht jetzt noch darum, im Bereich der Brücken und Unterführungen und an den Abfahrten, die Anschlüsse fertigzustellen. Allenthalben ist eine rege Bautätigkeit festzustellen. Die Mittelleiteinrichtungen aus Beton werden bereits erstellt. Auch die ersten Leitplanken werden gesetzt. Für einen Laien ist nur unschwer festzustellen, dass Ende November die Freigabe des Bauabschnittes erfolgen kann. Sicherlich ein großer Tag, wenn endlich der Verkehr in beide Fahrtrichtungen 6-streifig ab Seesen rollen kann.

Die Umleitungen, vermehrte Einsätze der Feuerwehr und Rettungsdienste gehören dann hoffentlich der Vergangenheit an.
Es ist abzuwarten, wie es dann 2017 mit dem Abschnitt Seesen/Echte weitergeht. Bekanntlich soll in diesem Bereich durch private Betreiber der Ausbau durchgeführt werden. Man wird schauen, wer es besser kann. Die Straßenbaubehörde in Auftragsverwaltung für den Bund wie bisher oder aber ein Konsortium von privaten Geldgebern.
Problematisch erweist sich der Abschnitt zwischen Bockenem und dem Salzgitter-Dreieck. Danach wurden bei der Bearbeitung des Untergrundes der alten Autobahn Materialien entnommen, die mit kohlenwasserstofflöslichen Substanzen (Teer) versetzt waren. Diese wurden beim Weiterbau nicht ordnungsgemäß verwendet. Ein Teil dieser Materialien wurde für den Mittelstreifen verwendet, außerdem in den Böschungsbereichen. Um die vorhandene Schädlichkeit zu vermeiden, ist es nun erforderlich, dass die Materialien, die sich in den Zwischenräumen des Betonstreifens befinden, der die Richtungsfahrbahnen trennt, abzudecken. Dadurch wird gewährleistet, dass Regenwasser nicht mehr eindringen kann. Es wird nun entsprechend in die Oberflächenwasserkanalisation eingeleitet. Das hierfür erforderliche Planfeststellungsverfahren ist bereits gelaufen.
Dies führt dazu, dass vorrübergehend in diesem Abschnitt die Fahrbahn nur über zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung genutzt werden kann. Der jeweilige linke Fahrstreifen pro Fahrtrichtung wird für die Ausbesserungen genutzt. Mit diesen Arbeiten wird im Herbst begonnen.
Da es in dieser Sache einen Rechtsstreit zwischen der Straßenbaubehörde und den Auftragnehmern gibt, aber letztendlich die unmittelbare Gefahr für das Grundwasser beseitigt werden muss, konnte man sich darauf einigen, unabhängig vom Verfahren, die Baumaßnahme durchzuführen. Mit den Böschungsarbeiten soll im zweiten Halbjahr 2017 begonnen werden. Inwieweit hierdurch die Fahrbahn genutzt werden muss, ist noch nicht bekannt. Geplant ist, möglichst ohne Behinderungen, für den Verkehr zu arbeiten. Dies wäre möglich, wenn nur die Standspur benötigt wird.
Noch in diesem Jahr wird die Wildbrücke hinter Bockenem fertig. Dies führt bekanntlich ebenfalls zu Fahrbahneinschränkungen.



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